WM Bronze- Medaille für Flurina Rigling

Nur wenige Tage nach dem Gewinn des Europameistertitels im Zeitfahren in Lochen am See ( Salzburg / Austria) gelingt Flurina Rigling an der Paracycling Weltmeisterschaft im Portugiesischen Cascais, ein weiterer schöner Erfolg. Ein Artikel dazu gibt es auf PluSport und Swiss Paralympic.

 

Im 16.8 km langen Zeitfahren im Autodromo do Estoril bei Lissabon Portugal, fuhr sie zwei konstante Runden was in der Endabrechnung der dritte Rang und die  und  Bronzemedaille bedeutete.

 

Die Kategorie MC4  hatte 4 Runden zu fahren, was 33.8 km entspricht, mit dem 7. Rang fuhr Fabio  Bernasconi mitten in die Weltspitze, Laurent Garnier wurde in derselben Kategorie 14.

Die Kategorie MC2 mit Roger Bolliger wurde für 3 Runden auf die selbe Strecke geschickt, mit seiner Zeit reihte er sich auf den 11. Rang unter den welbbesten Paracyclern ein.

 

Am Samstag geht es mit dem Strassenrennen weiter....

 

Fabiano Wey neuer Doppel Europameister

Sieben PluSportlerInnen der Parcycler reisten für drei Tage nach Oberösterreich an die Paracycling Europameisterschaften. Dabei waren auch einige Athleten für die es der erste internationale Wettkampf war, so etwa für den blinden Moe, der mit Dany Hirs als sein Pilot das Zeitfahren bestritt. Auch David Freiwald und Timothy Zemp bestritten solide erste Strassenrennen und Zeitfahren.  Am Schluss reiste der PluSport-Bus mit 8 Medaillen zurück. Neben den AthletInnen war ein eingespieltes Staff-Team dabei, darunter auch der Mechaniker Jack Walker, der sich mit viel Sorgfalt um die Velos kümmerte.

 

Foto: PluSport


Fotos: Paracycling.at

Saison Start in Brugg

Nun rollt sie wieder, die 55. Abendrenn-Saison im legändern Brugger Schachen. Bis am 11. August finden jeweils am Mittwochabend diese Trainingsrennen statt. Ideal um an der Technik, der Taktik und das Gruppenfahren zu üben. Folgende Daten sind fix geplant. 2.  9.  16.  22. Juni  14. 21. 28. Juli und  4.  11. August. Total 10 spannende Abendrennen.   ( Alle Fotos Nelli Widmer )

Weltcup ostende

Vom 6. - 9. Mai konnte erstmals seit 1.5 Jahren wieder ein Paracycling Weltcup durchgeführt werden.

Aus der ganzen Welt waren die besten Athlet*innen nach Belgien angereist: Tandems, Tricycler, Handbiker und Standings. Unser bestens eingespielte Staff begleitete Fabiano, Laurent, Fabio, Roger und Flurina zu den Rennen. Das Strassenrennen und das Zeitfahren fanden auf einem total flachen 10 km Rundkurs statt: zuerst führte die Strecke einmal um das Hotel und das umliegende Quartier, bevor sie dann 4 km pfeifengerade dem Meer entlang bis zum Wendepunkt führte und die Athlet*innen auf denselben Rückweg leitete. Dies macht die Strecke sodann auch speziell, da man seine Gegner unter umständen auf dem Rückweg kreuzt und so den Vorsprung abschätzen kann. Der Wind und das wechselhafte Wetter sind weitere Faktoren, welche dieser Strecke ihren eigenen Charakter geben.

Der Wettkampf fand unter strickten Corona-Massnahmen statt, was dem ganzen Event sicherlich etwas von seinem Charm genommen hat, da der Austausch zwischen den Athlet*innen und Nationen nicht stattfinden konnte. Dennoch spürte man die gute Stimmung und die Freude aller Beteiligten, dass endlich wieder Wettkämpfe stattfinden können. Insgesamt lässt sich sicherlich ein positives Fazit für uns Standings ziehen, denn gute Leistungen wurden gezeigt und Erfahrungen gewonnen.

 

Fotos: 1-5 Intern /  6-18 Martine Verfaille

ronde in Vlaandern

Paracycling-Rennen in Flandern – Ein Traum wird wahr!

Erstmals in der Geschichte des Parasports wurde ein Rennen auf den historischen Strassen von Flandern organisiert. Je nach Kategorie war das Rennen unterschiedlich lang, aber alle hatten das Ziel in Ronse oberhalb des legendären Kruisbergs. In meinem Fall, Fabiano Wey, ging das Rennen für die Dreiradfahrer über 26km von Tiegem nach Ronse.

Leider standen nur sechs Athleten am Start. Dafür war der Begleittross und die Streckensicherung riesig. Wie man Radrennen organisiert, wissen die Belgier halt. Durch Rückenwind wurden die ersten Kilometer enorm schnell. Dennoch musste ich die anderen Fahrer ziehen lassen, denn es wurde noch genug hart. Die ersten zehn Kilometer waren praktisch flach, wiesen aber nicht immer den besten Belag auf. Ein unebener Untergrund macht es für Tricycler im wahrsten Sinn des Wortes doppelt schwierig, aber es gab dennoch keinerlei Probleme. Es folgte der erste von drei Anstiegen. Der Kluisberg ist nur ein Kilometer lang, aber beinhaltet Steigungsspitzen von über 16 Prozent. Auf dem höchsten Punkt war von der Distanz her schon fast Rennmitte erreicht. Wo es rauf geht, geht es meist auch wieder runter. Im Anschluss waren vier Kilometer auf flacher Strasse an den Fuss des nächsten Anstieges zu überwinden.

Es wartete der Knokteberg und damit wieder bis zu 15% über 100 Höhenmeter. Eine wunderschöne Steigung, die aber kaum enden will. Auf den nächsten Metern wurde es geschichtsträchtig. Im Beton sind die Namen aller Sieger der 105-jährigen Geschichte der «Ronde van Vlaanderen» für immer verewigt. Darunter auch dreimal der Name von Fabian Cancellara. Danach biegt man auf die breite Hauptstrasse nach Ronse ein. Von da sind es noch rund sechs Kilometer bis ins Ziel. Kilometer, die mir zum Verhängnis geworden sind. Ich machte unliebsame Bekanntschaft mit dem harten belgischen Asphalt. Auf dieses Andenken im Gesicht hätte ich gerne verzichtet, aber schmälert die Erfahrung nur unwesentlich. Glücklicherweise konnte ich die Fahrt fortsetzen. Dies natürlich etwas unter Schock und gemächlich, aber es gab mir Zeit alles zu rekapitulieren. Das Positive überwiegt bei Weitem. Zu eindrücklich war das Rennen und zu gross war die Ehre auf diesen Strassen Rennen zu fahren. Flandern – see you in 2022!

 

Bericht: Fabiano Wey


Fotos: 1-6, 8, 9, 15-18 Intern / 7, 10-14 Lotie Photography , 12 Ronse Photoclub

 


 

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