Zeitfahren Fulenbach 2021

Zum Saisonabschluss bestritten acht PluSport Athlet*innen das 20 Kilometer lange Zeitfahren in Fulenbach. Die Strecke war dieselbe, wie vor einer Woche in Boningen, jedoch musste diese zwei mal absolviert werden, was durch das schöne Herbstwetter deutlich erleichtert wurde. Vor dem Start war die Stimmung angespannt und man spürte, dass alle nochmals ihr bestes geben wollen, um die Saison zu beenden. Das Tandem mit dem Athleten Christian Ackermann und Pilot Dany Hirs hatten kurz vor dem Start Pech und ein mechanisches Problem. Christian Ackermann packte spontan sein Gravelbike und bestritt damit das Rennen um immerhin ein hartes Training machen zu können. 

Nach dem Rennen war die Stimmung deutlich gelöst und alle freuten sich über den gelungenen, gemeinsamen Saisonabschluss. 

 

Fotos: C. Rey

 

Zeitfahren Boningen 2021

Bei strömendem Regen stellten sich Flurina Rigling, Fabiano Wey, Roger Bolliger, David Freywald, Jürgen Kallfass, Salvatore de Summa, Laurent Garnier, Tim Zemp und der  neue Tandemfahrer Christian Ackermann dem Challenge die Rundenzeiten aus dem Vorjahr zu unterbieten. Das gelang allen 9 Sportlerinnen auf sehr eindrückliche Art und weisse, dies trotz dem so schlechten Wetter.... Super Einsatz aller beteiligten.!

 

Das zeig uns allen auf, das auch in dieser speziellen Saison  ohne einen wirklichen Internationalen Rennkalender sehr gut trainiert und gearbeitet wurde.

 

Es stehen nun noch das Cup Zeitfahren in Fullenbach und die beiden regionalen Zeitfahren in der Romandie an. Danach geht es im Velodrome mit den Bahnevents weiter.

 

Dank für die Fotos: an:

PluSport

melih@bildik.ch 

 

Von Zürich nach Zermatt (281 km)

3. Chasing Cancellara „Zürich-Zermatt“

 

Knapp eine Woche nach dem Tortour-Event, startete der Para-cycler Roger Bolliger und Nationaltrainer Dany Hirs zu Chasing Cancellara Zürich-Zermatt.

 

Dieser Rad-Event beinhaltet Total 281 Kilometer und 6‘500 Höhenmeter.

 

Teilnehmen konnte man entweder alleine oder in 2er-Teams. Die Singles fuhren die gesamte Strecke alleine. Die 2er-Teams lösten sich jeweils ab und teilten sich so die Gesamtstrecke auf. Als Team konnten wir auf die Unterstützung eines Begleitfahrzeuges für den Transport des zweiten Fahrers zurückgreifen.

 

Gestartet wurde in Zürich, danach durch das Freiamt in die Region Sursee und via Entlebuch über die Pässe Glaubenbielen und Brünig. Als Königsanstieg wartete der Grimselpass, welcher uns ins Wallis führte. Von Ulrichen ging’s zügig Richtung Brig und anschließend erfolgte der endlos scheinende Anstieg Richtung Zermatt. Das letzte Teilstück von Täsch nach Zermatt durfte man zusammen absolvieren.

 

Nach 10 Stunden und 32 Minuten erreichten wir erschöpft aber glücklich das Ziel.

 

Schlussendlich belegten wir als einziges Handicap-Team den sensationellen 7. Rang von 64 Teams.

 

Der sehr tolle und herzliche Empfang durch Speaker Christian Rocha, die Medaillenübergabe durch Vereinskollege und Ex-Profi Mathias Frank und natürlich das Finisher-Foto mit Fabian Cancellara war die Krönung des Tages J

 

Wir nehmen viele schöne Emotionen mit und freuen uns sehr auf das nächste Jahr.

 

#Plusport

#WeRideZurichZermatt

#ChasingCancellara

 

Bericht von Roger Bolliger

Tortour sprint - ein Rückblick in Bildern...

...ein Rückblick in worten

Zum ersten Mal nahm ein Team von Plu Sport am Team Event der Tortour teil. Das Rennen führte über 260 km und 3600 Höhenmetern von Zürich dem See entlang bis nach Uznach über die Schwägalp, Wildhaus, Buchs SG, Sargans, Kerenzerberg, Altdorf, Schindellegi, Hütten, Sihlbrugg wieder nach Zürich ins Shilcity. Nach genau 10 Stunden und einer Minute waren die 4 Spitzensportler*innen Flurina Rigling, Fabio Bernasconi, Tim Zemp und Roger Bolliger begleiten von den Helfern Dominik Rubas und Dany Hirs glücklich aber erschöpft und abgekämpft am Ziel angekommen. Diese Leistung kann nicht genug hoch anerkannt werden, denn als Behinderten Sportler mit verschiedenen Handicaps kam dazu,  dass das Team nur aus 6 Athleten bestand obwohl 8 hätten fahren können. Nächstes mal werden wir als vollzähliges Team antreten. 

Rennbericht von Timothy:  

 

Nach coronabedingten Rennabsagen und dem durch die Paralympics früheren Saisonende haben wir Paracycler nach alternativen umgesehen. Schnell war klar, es muss etwas in der Schweiz sein, eine Challenge, welche wir in einer normalen Saison sonst so nicht fahren könnten. Dany hat den Vorschlag gebracht, die Tortour als Gruppe zu fahren. Sogleich haben sich interessierte gemeldet und wir haben folgendes Team für das Team Time Trial über 260km und rund 4000 Höhenmeter aufgestellt:

 

  Flurina Rigling

  Fabio Bernasconi

Roger Bollinger

  Timothy Zemp

Dany Hirs

  Dominic Rubas

 

Im Folgenden nun ein Erlebnisbericht, um die Tortour (nochmals) mitzuerleben.

 

0km: Punkt 08:26 Uhr starten wir im Sihlcity als vorletzte Gruppe, vollgepackt mit Essen und Trinken für die kommenden 260 Kilometer.

 

49km: Wir haben den Zürichsee hinter uns gelassen und es geht in die erste Steigung Richtung Ricken. Dank unseren Lokomotiven Fabio & Dominic haben wir die ersten 50 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35.5 km/h absolviert.

 

71km: Wir erreichen den ersten Timestop und füllen unsere Getränke und Essensvorräte auf dem Hemberg wieder auf. Zusätzlich überholen wir an diesem Timestop zwei Teams. Sind wir vielleicht etwas zu schnell gestartet?

 

94km: Der höchste Punkt der Tortour ist erreicht, die Schwägalp, aber an eine Pause, geschweige denn an ein Eis denken wir nicht, wir fahren direkt weiter, denn der nächste Timestop in Buchs wartet auf uns. Aber vorher gibt es noch einige Höhenmeter in Wildhaus und einen Reifenplatten von Roger. Dies bringt uns aber nicht aus dem Konzept - der Platten ist schnell geflickt und weiter geht die wilde Fahrt!

 

173km: Nach einigen flachen Kilometern erreichen wir die vorletzte Steigung am Walensee Richtung Kerenzerberg. Die Erschöpfung ist langsam spürbar in den Beinen - der Tritt wird langsamer und wir sind nicht mehr so spritzig.

 

221km: Ein weiterer Timestop in Niederurnen lässt uns kurz durchschnaufen. Die folgenden eher flachen Kilometer geniessen wir, obwohl die Ablösungen immer kürzer und regelmässiger werden. Im Aufstieg vom Zürichseeufer auf die Schwändi mit einer 13% Rampe erleben wir dann wortwörlich die Tortour. Bei gefühlten 35 Grad mobilisieren wir die letzten Reserven - wir sind alle am Anschlag - aber auch alle Fahrer um uns herum leiden. Wir geben aber nicht auf und motivieren uns als Team! Jetzt spürt man richtig, was für eine coole Truppe wir doch sind,

 

232km: Die letzten Höhenmeter sind geschafft, ein erster Moment der Freude kommt auf- ab jetzt geht es nur noch Bergab – Juhui! Wir rollen durch das mittlerweile schattige Sihltal und freuen uns schon auf die Abkühlung sowie den Burger im Ziel. Jeder in seinen Gedanken versunken, aber ein verschmitztes Lächeln auf dem Gesicht. Langsam wird jedem bewusst, was wir geleistet haben…

 

264km: In Zürich Brunau rollen wir durch die Zeitmessung - wir sind überglücklich. Gemütlich erreichen wir das Sihlcity und lassen uns von den vielen Zuschauern und der Speakerin bejubeln und willkommen heissen. Völlig überrascht werden wir als Platz 4 gewertet unter 8 Teams (zum Teil mit Profifahrer*innen) - wir können es kaum glauben.

 

Die Tortour war ein unvergessliches Erlebnis. Nur durch abgestimmtes Teamwork, sich gegenseitig aushelfen und motivieren - haben wir diese Rennen mit diesem tollen Ergebnis abgeschlossen. Wir sind alle stolz auf uns. Ein toller Event und eine weitere Gelegenheit das Paracycling unter die Leute zu bringen.

 

 

Laurent Garnier gewinnt Pararace

Gelungener Wechsel auf die Landebahn des Flugplatzes von Interlaken. Die Neue Auflage war auch eine Neuheit für die  Athleten von Plu Sport. Zum ersten mal seit Gründung des Rennens, vor mehr als 10 Jahren, kam es 2021 zur Integration für alle Para Cycling Sportler.  

Erster Sieg an einem Paracycling Rennen für Laurent Garnier. Es zeigte sich seit einiger Zeit ab, das er auf dem bestem Weg ist, Rennen zu gewinnen.

Als ehemaliger Spitzen Querfeldeinfahrer und Mountainbiker weiss er bestens bescheid über den Radsport. Aber nach seiner Operation brauchte es einige Monate  Geduld und viel harte Arbeit bis er wieder fit war.

Der Anfang begann diesen Frühling in Belgien am Weltcuprennen, als er 9. des Strassenrennens wurde und in die Top Ten der Weltspitze fuhr. Das sicherte ihm den Startplatz für die Weltmeisterschaft in Portugal. 

An den beiden Schweizermeisterschaften im Zeitfahren und Strassenrennen wurde er jeweils dritter. Sein soeben absolviertes Trainingslager am Mont Ventoux zeigte heute bereits erste Früchte... da sind wir mal gespannt was da noch alles kommt.

Fabiano Wey 2. und Daniel Wyss  als 3. vervollständigten das Podium am Brienzersee.

 

Nationalfeiertag in Bleinbach

Am 1. August findet traditionell ein Zeitfahren in Bleienbach  statt. Obwohl es diese Jahr in strömen regnete nahmen mehr als 70 Fahrer und Fahrerinnen aus der ganzen Schweiz und mit der Legendären Jeanine Longo ( Frankreich) auch eine grosse Persönlichkeit des Frauenradsport der ersten Stunde teil. 

 

Nach der kurzen Renn- Pause seit der Strassenmeisterschaft anfangs Juli , war Bleichenbach schon wieder das zweite Rennen inert 5 Tagen, davor konnte im "Brugger -Schachen" nach den Hochwasserschäden erstmals wieder gefahren werden.

Somit wurde der zweite Teil der Strassensaison wieder aufgenommen...

 

Die nächsten Rennen sind dann in Brugg noch 2 x Mittwochs, TT Interlacken, Buus BL, Balmberg,  die Tortour über 270 km als Team ,  Zürich >> Zermatt ( 280 km   und 6000 Höhenmeter),  TT Boningen und der Schluss macht das Zeitfahren in Fulenbach. 

 

Freuen wir uns auf schöne und spannende Renngeschichten.

 

SchweizerMeiserschaft im Strassen Rennen

Zum zweiten mal  in Folge fand das Strassenrennen der Schweizer Meisterschaften statt. Es  gab 2 Herren und einen Damen Titel zu gewinnen. Weil dieses Jahr ein sehr starkes und ausgeglichenes Fahrerfeld an der Startlinie stand, konnte, wie an den Paracycling Rennen üblich, in verschieden, kategorien-übergreifenden Feldern gefahren werden. Es wurde in zwei Felden mit 30 Sekunden Zeitabstand gestartet und so wurde von der ersten bis zur letzten Runde ein spannendes und taktischen Rennen geboten, welches erst beim Zielsprint durch Fabio Bernasconi vor Timothy Zemp und Laurent Garnier entschieden wurde.

Im zweiten Feld gab es einen Solo Sieg durch Roger Bolliger. Bei den Damen gelang Flurina Rigling die Verteidigung des vor einem Jahr gewonnen Titels. Dölf auf der Maur und  David Freywald komplettierten das Podium bei den Herren. Jürgen Kallfass fuhr sein erstes Rennen nach seinem Schlüsselbeinbruch und wurde starker vierter. Salvatore de Summa musste wegen Schalt Problemen zwischenzeitlich stoppen und nach justieren, was ihm eine bessere Klassierung kostete.

 


Fricktalisches Mannschaftsfahren in Sulz

Zum 33. mal fand das Fricktalische Mannschaftsfahren statt. Mann durfte in 2 er, 3 er oder in 4 er Teams teilnehmen. Auch die Streckenlänge konnte aus drei verschieden Routen gewählt werden. Nämlich zwischen 28,5  57,0 und 85,500 km. Plu Sport stellte zwei Teams die am Paarzeitfahren über  28,500 km mitfuhren.

Fabiano Wey: „Radfahren ist für mich das ultimative Gefühl von Freiheit“

Warum Radsport?

Der Radsport fasziniert mich mein halbes Leben lang. Es ist für mich das ultimative Gefühl von Freiheit, wenn man sich auf dem Rad mit der eigenen Muskelkraft fortbewegen kann. Dieses Glücksgefühl einen Berg, ein Rennen oder eine sonstiges Ziel mit dem Rad erreicht zu haben, kann nur sehr wenig ersetzen.

 

So bin ich zum (Para-)Radsport gekommen:

Gute zehn Jahre bin ich leidenschaftlich gerne Zweirad gefahren. Mit dem Parasport hatte ich vereinzelte Berührungspunkte, aber habe eigentlich gar nie daran gedacht es als Leistungssport zu betreiben. Durch die Jahre sind viele 1000 Kilometer an den schönsten Orten dieser Welt zusammengekommen. Stürze gehören zum Radsport und damit gilt es mental fertig zu werden, aber irgendwann war (leider) der Punkt erreicht, an dem das Risiko durch meine Behinderung das Glücksgefühl überwog. So wurden die Fahrten auf zwei Rädern immer seltener.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich auf den Pararadsport und unseren Nationaltrainer Dany Hirs aufmerksam geworden. Aufgrund beruflich und persönlich sehr stressiger und herausfordernder Jahre ist der Sport etwas in den Hintergrund geraten. Durch einen weiteren Zufall bin ich dann im Februar 2018 wieder auf Dany getroffen. Da war es um mich geschehen. Vier Monate später hatte ich mein eigenes Tricycle und weitere drei Monate später stand ich in Prag am Start meines ersten Rennens. Da musste ich mich definitiv mehr als einmal kneifen und fragen, ob das alles wahr ist…

 

Das war das bisher schönste Erlebnis:

Die Frage nach dem schönsten Erlebnis/grössten Erfolg nach nur drei Jahren ist kaum zu beantworten. Natürlich kommen an vorderster Front die Europameistertitel in Österreich in den Sinn. Dies aber abschliessend zu beurteilen, wäre vielen anderen Erlebnissen nicht würdig. Auch aus Tagen und Wochen, an denen es nicht so läuft, wie gewünscht, kann man für die Zukunft enorm viel mitnehmen. Durch sensationelle Teamkollegen*innen und dem hochprofessionellen Staff werden auch solche Erlebnisse plötzlich zu schönen Erinnerungen. Sei es der Teamgeist in der Abgeschiedenheit von Kanada, die Erfahrungen aus Regenrennen oder harten Trainings ganz alleine. Dies kumuliert am Ende in grossen Rennen und ist immer ein Zusammenspiel. So ist es eine Floskel, aber am Ende ist der Weg dahin was es ausmacht. Parasport ist e-i-n grosses Erlebnis.

 

Das habe ich gelernt, seit ich professioneller trainiere:

Was ich lernen durfte, ist wie professionell im Parasport gearbeitet wird. Das fasziniert und beeindruckt zugleich. Ohne strukturiertes Training muss man im Parasport keine Ambitionen hegen. Dieses Training geht weit über, in meinem Fall, die Aktivität auf dem Rad hinaus. Dadurch hat mein ganzes Leben eine neue Struktur erhalten, was sich in vielen anderen Bereichen widerspiegelt.

 

Meine Ziele:

 

Die berühmte Frage nach den Zielen. An erster Stelle geht es darum die Leistung zu steigern/zu halten und die Sicherheit auf dem Rad weiter zu erhöhen. Auch dies geht über das reine Training auf dem Rad hinaus. Als Folge kommen Resultate und Selektionen von allein. Über vielem thront natürlich die Heim-WM in Zürich 2024 und «nur» die Teilnahme ist dann sicher nicht der Wunsch. In sieben Jahren wären dann auch noch die Paralympics in Los Angeles 2028. Bis da kann aber noch so viel passieren, dass viele Gedanken daran mehr überflüssig gebrauchte Energie wäre. 

Fabio Bernasconi neuer Schweizermeister im Zeitfahren

Nur wenige Tage nach den WM-Rennen in Portugal fanden auch in der Schweiz in Chalet a Gobet bei Lausanne der nächste Titelkampf statt! Die Schweizer Meisterschaft im Einzelzeitfahren, die Strecke war sehr schön und abwechslungsreich leicht hügelig aber trotzdem super schnell. Stefan Küng der Meister der Profi skam mit einem Durchschnitt von 49 km /h ins Ziel. So sind unsere Para-Cycling Zeiten über durchschnittlich schnell zu werten mit über 41.6 km / h. (Fabio Bernasconi MC4). Die Siegerinn der Faktorisierten Tageszeit ging an unsere Doppel WM-Medaillen Gewinnerin Flurina Rigling WC2 . Sie legte die gesamte Strecke von 12, 5 km am schnellsten zurück.

Silber und Bronze für Flurina

Vier PluSport-Athlet*innen durften für die Schweizer National Mannschaft an der Para-Cycling Weltmeisterschaft in Estoril (Portugal) starten. Flurina Rigling WC2, Fabio Bernasconi MC4, Laurent Garnier MC4 und der Routinier im Team Roger Bolliger MC2. Für die drei erstgenannten war es eine Premiere, das sie an Para Cycling Welt Titelkämpfen teilnehmen konnten. Um so schöner sind alle Erfolge, die das ganze Team einfahren konnte. Gelang es uns sowohl beim Zeitfahren wie auch am Strassenrennen mit der Weltspitzte zu kämpfen und in jedem Rennen in die Top Ten zu fahren. Die beiden Medaillen von Flurina Rigling zeigen auf, das wir auf dem richtigen Weg sind, den wir mit unserem Nachwuchs eingeschlagen haben.  (alle Fotos von Nico Morawitz, PluSport, Athleten*innen)




WM Bronze- Medaille für Flurina Rigling

Nur wenige Tage nach dem Gewinn des Europameistertitels im Zeitfahren in Lochen am See ( Salzburg / Austria) gelingt Flurina Rigling an der Paracycling Weltmeisterschaft im Portugiesischen Cascais, ein weiterer schöner Erfolg. Ein Artikel dazu gibt es auf PluSport und Swiss Paralympic.

 

Im 16.8 km langen Zeitfahren im Autodromo do Estoril bei Lissabon Portugal, fuhr sie zwei konstante Runden was in der Endabrechnung der dritte Rang und die  und  Bronzemedaille bedeutete.

 

Die Kategorie MC4  hatte 4 Runden zu fahren, was 33.8 km entspricht, mit dem 7. Rang fuhr Fabio  Bernasconi mitten in die Weltspitze, Laurent Garnier wurde in derselben Kategorie 14.

Die Kategorie MC2 mit Roger Bolliger wurde für 3 Runden auf die selbe Strecke geschickt, mit seiner Zeit reihte er sich auf den 11. Rang unter den Weltbesten Paracyclern ein.

 

Am Samstag geht es mit dem Strassenrennen weiter....

 

Fabiano Wey neuer Doppel Europameister

Sieben PluSportlerInnen der Parcycler reisten für drei Tage nach Oberösterreich an die Paracycling Europameisterschaften. Dabei waren auch einige Athleten für die es der erste internationale Wettkampf war, so etwa für den blinden Moe, der mit Dany Hirs als sein Pilot das Zeitfahren bestritt. Auch David Freiwald und Timothy Zemp bestritten solide erste Strassenrennen und Zeitfahren.  Am Schluss reiste der PluSport-Bus mit 8 Medaillen zurück. Neben den AthletInnen war ein eingespieltes Staff-Team dabei, darunter auch der Mechaniker Jack Walker, der sich mit viel Sorgfalt um die Velos kümmerte.

 

Foto: PluSport


Fotos: Paracycling.at

Saison Start in Brugg

Nun rollt sie wieder, die 55. Abendrenn-Saison im legändern Brugger Schachen. Bis am 11. August finden jeweils am Mittwochabend diese Trainingsrennen statt. Ideal um an der Technik, der Taktik und das Gruppenfahren zu üben. Folgende Daten sind fix geplant. 2.  9.  16.  22. Juni  14. 21. 28. Juli und  4.  11. August. Total 10 spannende Abendrennen.   ( Alle Fotos Nelli Widmer )

Weltcup ostende

Vom 6. - 9. Mai konnte erstmals seit 1.5 Jahren wieder ein Paracycling Weltcup durchgeführt werden.

Aus der ganzen Welt waren die besten Athlet*innen nach Belgien angereist: Tandems, Tricycler, Handbiker und Standings. Unser bestens eingespielte Staff begleitete Fabiano, Laurent, Fabio, Roger und Flurina zu den Rennen. Das Strassenrennen und das Zeitfahren fanden auf einem total flachen 10 km Rundkurs statt: zuerst führte die Strecke einmal um das Hotel und das umliegende Quartier, bevor sie dann 4 km pfeifengerade dem Meer entlang bis zum Wendepunkt führte und die Athlet*innen auf denselben Rückweg leitete. Dies macht die Strecke sodann auch speziell, da man seine Gegner unter umständen auf dem Rückweg kreuzt und so den Vorsprung abschätzen kann. Der Wind und das wechselhafte Wetter sind weitere Faktoren, welche dieser Strecke ihren eigenen Charakter geben.

Der Wettkampf fand unter strickten Corona-Massnahmen statt, was dem ganzen Event sicherlich etwas von seinem Charm genommen hat, da der Austausch zwischen den Athlet*innen und Nationen nicht stattfinden konnte. Dennoch spürte man die gute Stimmung und die Freude aller Beteiligten, dass endlich wieder Wettkämpfe stattfinden können. Insgesamt lässt sich sicherlich ein positives Fazit für uns Standings ziehen, denn gute Leistungen wurden gezeigt und Erfahrungen gewonnen.

 

Fotos: 1-5 Intern /  6-18 Martine Verfaille

ronde in Vlaandern

Paracycling-Rennen in Flandern – Ein Traum wird wahr!

Erstmals in der Geschichte des Parasports wurde ein Rennen auf den historischen Strassen von Flandern organisiert. Je nach Kategorie war das Rennen unterschiedlich lang, aber alle hatten das Ziel in Ronse oberhalb des legendären Kruisbergs. In meinem Fall, Fabiano Wey, ging das Rennen für die Dreiradfahrer über 26km von Tiegem nach Ronse.

Leider standen nur sechs Athleten am Start. Dafür war der Begleittross und die Streckensicherung riesig. Wie man Radrennen organisiert, wissen die Belgier halt. Durch Rückenwind wurden die ersten Kilometer enorm schnell. Dennoch musste ich die anderen Fahrer ziehen lassen, denn es wurde noch genug hart. Die ersten zehn Kilometer waren praktisch flach, wiesen aber nicht immer den besten Belag auf. Ein unebener Untergrund macht es für Tricycler im wahrsten Sinn des Wortes doppelt schwierig, aber es gab dennoch keinerlei Probleme. Es folgte der erste von drei Anstiegen. Der Kluisberg ist nur ein Kilometer lang, aber beinhaltet Steigungsspitzen von über 16 Prozent. Auf dem höchsten Punkt war von der Distanz her schon fast Rennmitte erreicht. Wo es rauf geht, geht es meist auch wieder runter. Im Anschluss waren vier Kilometer auf flacher Strasse an den Fuss des nächsten Anstieges zu überwinden.

Es wartete der Knokteberg und damit wieder bis zu 15% über 100 Höhenmeter. Eine wunderschöne Steigung, die aber kaum enden will. Auf den nächsten Metern wurde es geschichtsträchtig. Im Beton sind die Namen aller Sieger der 105-jährigen Geschichte der «Ronde van Vlaanderen» für immer verewigt. Darunter auch dreimal der Name von Fabian Cancellara. Danach biegt man auf die breite Hauptstrasse nach Ronse ein. Von da sind es noch rund sechs Kilometer bis ins Ziel. Kilometer, die mir zum Verhängnis geworden sind. Ich machte unliebsame Bekanntschaft mit dem harten belgischen Asphalt. Auf dieses Andenken im Gesicht hätte ich gerne verzichtet, aber schmälert die Erfahrung nur unwesentlich. Glücklicherweise konnte ich die Fahrt fortsetzen. Dies natürlich etwas unter Schock und gemächlich, aber es gab mir Zeit alles zu rekapitulieren. Das Positive überwiegt bei Weitem. Zu eindrücklich war das Rennen und zu gross war die Ehre auf diesen Strassen Rennen zu fahren. Flandern – see you in 2022!

 

Bericht: Fabiano Wey


Fotos: 1-6, 8, 9, 15-18 Intern / 7, 10-14 Lotie Photography , 12 Ronse Photoclub

 


 

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Vermerk: Paracycling #Standings

 

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